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Inga Fischer wurde in Stuttgart geboren und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof.Ingeborg Reichelt. Darüber hinaus arbeitete sie mit Arleen Auger, Elisabeth Schwarzkopf und Anna Reynolds. Noch während des Studiums wurde sie 1992 von Wolf-Dieter Hauschild an das Aalto-Theater in Essen engagiert, dem sie bis 1997 als festes Ensemblemitglied angehörte. Dort sang sie u. a. Pamina (»Zauberflöte«), Kleopatra (»Julius Cäsar«) und die Titelpartie in »Rusalka«. 1996 erhielt sie den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler. Anschließend ging sie an das Staatstheater Kassel, wo sie u. a. Mimì (»Bohème«), Freia (»Rheingold«) sowie die weibliche Hauptrolle der europäischen Erstaufführung der Oper »The Dream of Valentino« von Dominik Argento gesungen hat. Sie gastierte u. a. an der Staatsoper Stuttgart, der Oper Bonn, der Niederländischen Oper Amsterdam und am Théâtre du Capitole in Toulouse. Wichtige Debuts der letzten Spielzeiten waren u.a. die Lisa (»Pique Dame«) am Theater Bremen sowie an der Bayerischen Staatsoper München, die Titelpartie in Puccinis »Turandot« am Theater Erfurt und die Senta in „Der Fliegende Holländer“ bei den Domstufenfestspielen in Erfurt in einer Inszenierung von Werner Herzog. Unter Leitung von Daniel Barenboim war sie als Gerhilde in der Walküre an der Staatsoper Berlin zu hören und nahm mit dieser Partie am Japangastspiel der Staatsoper teil. Mit der Titelrolle der »Salome« debutierte sie im Jahr 2000 am Theater Hagen. Diese Partie hat sie seither am Theater Ulm, am Staatstheater Mainz, am Theater Erfurt und beim Taipeh Music Festival in Taiwan gesungen. In der Spielzeit 2004/2005 sang sie u.a. die Salome am Theater Magdeburg und gab in Bamberg ihr Debut als Tosca. Im Frühjahr 2006 gastiert sie als Salome am Vorarlberger Landestheater Bregenz.
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